Hören mit dem dritten Ohr

Assoziative Reflexionen zur inneren und äußeren Welt

Gedanken nach #allesdichtmachen

Ich habe lange nichts mehr geschrieben hier. An manchem Abend in den letzten Monaten habe ich meine Ideenlosigkeit bedauert. Erinnerte ich mich doch gut an die Aufregung der ersten Wochen nach Ausbruch der Pandemie. In welchen der allgemeine Aufruhr auch mich aufgerührt hatte und die Worte nur so aus mir herauszusprudeln schienen. Es fühlte sich …

weiterlesen

Von der Öffentlichkeit des Privaten oder wie Corona Krankheit gesellschaftsfähig macht

Vor zwei Tagen hat mich abends ein Fieberschub gepackt. Das Frösteln, das ich erst als Reaktion auf die neu auftauchende winterliche Kälte interpretierte, wollte einfach nicht weggehen. Auch die heiße Dusche sowie die Wärmflasche unter der Daunendecke zeigten keine Wirkung. Mein Körper war offenbar dabei, einen Temperaturanstieg anzuvisieren. Ich war seit 11 Monaten nicht mehr …

weiterlesen

Über Ansteckungsängste und übers Richtigmachenwollen

Heute ist mir diese Pandemie mal wieder zu viel geworden. Während ich mich nach der ersten Erregtheit im Frühjahr relativ schnell beruhigt hatte und im weiteren Verlauf des Jahres ein doch weitgehend normales Leben geführt habe, befinde ich mich aktuell in einem erneuten Zustand der diffusen Anspannung. Druck lastet spürbar auf meiner Brust. Das kenne …

weiterlesen

Die Muttersprache

Bis gestern war ich eine Woche  in Frankreich. Eigentlich immer, wenn ich im Ausland bin und dort nicht selbstverständlicherweise Englisch zur Verständigung gesprochen werden kann, was die einzige Fremdsprache ist, in der ich mich einigermaßen sicher fühle, begleitet mich eine Mischung aus Furcht und Scham. Furcht vor jeder kommenden  Begegnung mit Einheimischen, in der ich …

weiterlesen

Stand der Dinge

Es ist Anfang August. Morgen fahre ich mit der Familie für eine Woche in den Urlaub. Nachdem Italien in den Pfingstferien abgeriegelt war. Verseuchtes Gebiet. Nun also spontan Frankreich. Ein kleiner vorbeihuschender Gedanke daran, dass wir in einer Woche Rückkehrer aus einem Risikogebiet sein und in Isolationshaft müssen könnten. Denn als etwas Anderes kann ich …

weiterlesen

Neue Schattierungen

Zugegebenermaßen war ich schon bei der Veröffentlichung vor einigen Tagen nicht ganz zufrieden mit meinem letzten Beitrag zu Fifty Shades of Grey. Vielleicht weil meine Identifizierung mit der weiblichen Protagonistin einerseits zu stark war und das natürlich verletzlich macht. Meine Interpretation der heißen Begegnungen zwischen Ana und Christian offenbart einen allzu zentralen Mittelpunkt meines Denkens …

weiterlesen

Shades Of Grey

Mal abgesehen von wenigen Ausnahmen sind Bestseller und Blockbuster in den letzten Jahren ungerührt an mir vorbeigezogen. Naja. Ich muss wohl eher sagen, dass ich mir die überhebliche Meinung erlaubt habe, dass was allen gefällt mir mit Sicherheit nicht gefallen würde. Weshalb ich mich gar nicht erst interessiert habe. Doch mit wachsender Neugier außerhalb der …

weiterlesen

À propos Kinder – die Betrachtung einer komplizierten seelischen Beziehung

Es ist schwer, ehrlich über die eigenen Kinder zu sprechen. Denn über die eigenen Kinder zu sprechen könnte immer dazu führen, auch etwas über sich selbst auszusagen. Und das wird ja gemeinhin lieber vermieden. Dabei ist es natürlich nicht so, als könnte man nicht Stunden und Tage damit zubringen, sich gegenseitig Anekdoten aus dem Leben …

weiterlesen

À propos Kinder

Liebe S., so habe ich angefangen, Briefe zu unterschreiben, die ich an meine Kinder geschrieben habe: M. Ich blieb unklar: schrieb ich als M. oder Mama? Es war die Zeit der „Umerziehung“, als sie Teenager wurden: Ich wollte, dass sie mich erziehen. Dass sie mir zeigen, wer sie sind und was sie wollen. Und damit …

weiterlesen

Die Anerkennung von  Abhängigkeit als Ausgangspunkt revolutionären Denkens

„Ein Ausstieg aus dem, was alle als Welt betrachten, ein Sich-Lossagen von der sogenannten Realität, um „einen Raum von hohem symbolischen Wert zu eröffnen“ – das kann der entscheidende Schachzug sein, um die Realität zu verändern.“ (Massimo de Carolis‘ anthropologisches Paradox, zitiert in Luisa Muraro (2015). Nicht alles lässt sich lehren. Rüsselsheim: Christel Göttert Verlag.) …

weiterlesen

Wird geladen…

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte aktualisiere die Seite und/oder versuche es erneut.


Meinem Blog folgen

Erhalte Benachrichtigungen über neue Inhalte direkt per E-Mail.

%d Bloggern gefällt das: